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Serbien und Montenegro einigen sich auf Harmonisierung des Zollsystems

11. Juli 2002

– Angleichung der Gebühren innerhalb von drei Jahren

Belgrad, 10.7.2002, B92, engl.

Serbien und Montenegro haben sich im Einklang mit der Vereinbarung über die künftige Union der Republiken auf die Harmonisierung ihrer Zollbestimmungen innerhalb von drei Jahren geeinigt. Das erklärte der serbische Finanzminister heute (10.7.) auf einer Pressekonferenz. "Es ist uns gelungen, einen Weg zu finden, um innerhalb von drei Jahren die Zollgebühren anzugleichen, einen Mechanismus zu finden, der es gestattet, dass mögliche Konflikte in der rechtlichen Zuständigkeit zwischen den beiden Mitgliedstaaten effizient und im Interesse beider Staaten gelöst werden", sagte Bozidar Jelic.

Djelic und sein montenegrinischer Amtskollege Miroslav Ivanisevic hatten vor kurzem an einem zweitägigen Treffen der Arbeitsgruppen Jugoslawiens und der EU über die Synchronisierung der beiden Wirtschaftssysteme teilgenommen.

Eine Kommission solle eingerichtet werden, um die Streitfälle zu behandeln, die zwischen den beiden Gesetzesrahmen Serbiens und Montenegros entstünden, sagte Djelic vor Journalisten. Ivanisevic sagte, die Zollgebühren würden im Einklang mit der Politik zum Beitritt der Welthandelsorganisation abgestimmt.

Wie B92 zuvor erfahren hat, hat die Jugoslawische Zentralbank angeboten, alle Dinarbestände zurückzukaufen, die in Banken in Montenegro eingewechselt werden, wo jetzt der Euro gesetzliches Zahlungsmittel ist.

Die Direktorin der Crnogorska Komercijalna Banka, (CKB – MD), Milka Ljumovic, erklärte gegenüber B92, Banken in der Republik dächten gar nicht daran, Dinars gegen Euro zu tauschen, da der Dinar keine konvertible Währung sei. (...) (MK)