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Sicherheitslücke bei Apple

23. Februar 2014

Es betrifft vor allem iPhone, iPad und iPod touch: Die mobilen Geräte von Apple können von Hackern möglicherweise angegriffen werden. Besondere Vorsicht ist – wie eigentlich immer – in offenen WLAN-Netzen geboten.

iPhone 5C-Präsentation im September 2013 (Foto: Getty Images)
Bild: Getty Images

Apple hat vor einer schweren Sicherheitslücke bei seinen mobilen Geräten gewarnt. Hacker könnten Zugriff auf E-Mails und andere Kommunikationswege erhalten, die eigentlich verschlüsselt sein sollten. Der US-Konzern hat Sicherheitsupdates für das Betriebssystem iOS bereit gestellt, das auf iPhones, iPod touch und iPads läuft. Die meisten Geräte werden automatisch aktualisiert.

Experten warnen jedoch, dass die Sicherheitslücke auch bei der aktuellen Version des Betriebssystems Mac OSX bestehe, das auf Apple Laptop- und Desktop-Computern zum Einsatz kommt. Dafür steht noch kein Sicherheitsupdate bereit.

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Falls Angreifer Zugriff auf das gleiche Netzwerk wie der Nutzer haben - beispielsweise durch die Nutzung einer ungeschützten WLAN-Verbindung in einem Restaurant - könnten sie die Kommunikation zwischen dem Nutzer und geschützten Webseiten abfangen oder sogar modifizieren. Ein Hacker könnte so zum Beispiel E-Mails oder Bankdaten abgreifen, warnt der Kryptographie-Professor Matthew Green von der Johns Hopkins University: "Es ist genauso schlimm wie man sich das vorstellt".

Handy-Hersteller entdecken den Datenschutz

Wie sehr sich Smartphone-Besitzer inzwischen um ihre Daten sorgen, bleibt den Herstellern nicht verborgen. Datenschutz wird auf der Mobilfunkmesse in Barcelona ab Montag zum echten Verkaufsargument. Gleich zwei Hersteller präsentieren dort Handys, mit denen der Nutzer besser kontrollieren können soll, welche Daten er an wen sendet.

Außerdem wird der Weltmarktführer Samsung sein neues Flagschiff Galaxy S5 zeigen. Erwartet werden ein größeres Smartphone-Display sowie ein Fingerabdruck-Scanner. Das Gehäuse soll wasser- und staubdicht sein. Außerdem dürfte das S5 eine Kamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln bieten.

Mit Spannung wird auch der Auftritt von Mark Zuckerberg erwartet: Der Facebook-Gründer machte vergangene Woche mit dem 19-Milliarden-Dollar-Kauf von WhatsApp weltweit Schlagzeilen. Am Samstag kam es zu einem stundenlangen Ausfall des Kurzmitteilungsdienstes. Nutzer quittierten die Panne mit Spott und Häme.

rb/qu (afp, rtr)

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