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Simbabwe: Mit Gebärdensprache den Klimawandel verstehen

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Tawanda Mupatsi | Julia Mielke
28. Dezember 2025

Douglas Mapeta unterrichtet in Simbabwe Gebärdensprache. Er bereitet Gehörlose auf die Herausforderungen des Klimawandels vor. Und Solarenergie spielt auch eine Rolle. 

Extreme Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen treffen gehörlose Menschen besonders hart, da Warnungen oft nicht verständlich vermittelt werden. Douglas Mapeta gehört zu den wenigen Lehrern für Gebärdensprache in Simbabwe, wo sie zwar als Amtssprache anerkannt, aber kaum verbreitet ist. In seinen Kursen erklärt er Begriffe rund um Wetter und Klimawandel und sensibilisiert für nachhaltige Lösungen wie Solarenergie.

Stromausfälle sind häufig, was die Kommunikation erschwert, da Licht für Gebärden nötig ist. Deshalb empfiehlt Mapeta günstige Solarlampen. Gemeinsam mit seinem Kollegen John Vudzi, der selbst gehörlos ist, setzt er sich zudem für ressourcenschonende Landwirtschaft ein. Ihr Ziel: Inklusion und Klimaschutz miteinander verbinden, damit niemand von wichtigen Informationen ausgeschlossen bleibt.