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Spanien bleibt in Rezession, sagt IWF

16. Juli 2012

Spanien wird auch im nächsten Jahr nicht aus der Rezession herauskommen. Das geht aus der aktuellen Prognose des IWF hervor. Die Weltwirtschaft insgesamt wird weniger stark wachsen.

Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington (Archivfoto vom 18.05.2011). Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist in der weltweiten Finanzkrise zu einem der wichtigsten Krisenhelfer aufgestiegen. Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen greift ein, wenn Staaten Finanzschwierigkeiten haben oder ihnen der Bankrott droht. Der IWF hilft den Mitgliedsländern dann mit Krediten. Die Finanzhilfen des IWF sind meist an strenge Auflagen geknüpft - etwa an die Sanierung des Staatshaushalts. EPA/JIM LO SCALZO (zu dpa-Hintergrund: Stichwort: Internationaler Währungsfonds) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Bild: picture-alliance/dpa

Keine guten Aussichten für das krisengeplagte Spanien: In diesem Jahr wird die Wirtschaft um 1,5 Prozent schrumpfen, im nächsten Jahr um 0,6 Prozent. Das geht aus der aktuellen Konjunkturprognose hervor, die der internationale Währungsfonds (IWF) am Montag in Washington vorstellte.

Noch im April hatten die IWF-Experten für Spanien ein leichtes Wachstum im nächsten Jahr vorausgesagt. Auch Italiens Wirtschaft wird nach IWF-Berechnungen in diesem und im nächsten schrumpfen.

Für die Weltwirtschaft insgesamt erwartet der IWF ein Wachstum von 3,5 Prozent in diesem Jahr und 3,9 Prozent im nächsten Jahr. Damit korrigierte der Währungsfonds seine eigene Prognose vom April dieses Jahres leicht nach unten.

bea/nm (iwf/dpa)

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