Endlich wieder pilgern

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Dabei leidet er bis heute an den Folgen, bekommt weniger Luft als früher, ist schneller schlapp. Aber abhalten lassen will er sich davon nicht: Schließlich ist eins seiner großen Lebensziele, einhundert Mal nach Santiago zu pilgern.
Bis vor kurzem war das gar nicht möglich: Während der Corona-Pandemie waren lange die spanischen Regionalgrenzen geschlossen, der Jakobsweg lag praktisch brach. Ein Problem auch für die vielen Herbergen am Wegesrand, ja für die ganze Region: Für sie sind die Pilger auch ein Wirtschaftsfaktor. Unter ihnen finden sich viele strenggläubige Katholiken, aber auch Freigeister wie Manolo. Eins eint sie: Auf dem Jakobsweg zu pilgern, sagen sie, sei eine lebensverändernde Erfahrung.
Eine Reportage von Norman Striegel.