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Spanien rutscht ab

23. April 2012

Die spanische Wirtschaft schrumpft weiter. Die Zentralbank meldet für das erste Quartal 2012 einen Rückgang der Wirtschaftskraft um 0,4 Prozent. Bereits im Quartal vorher gab es ein Minus.

People queue outside an unemployment office in Madrid Tuesday April 3, 2012. The number of people filing for unemployment benefits in Spain rose by nearly 39,000 last month to a little over 4.75 million. March's increase, reported by the Labor Ministry Tuesday, was the eighth straight monthly increase. The total filing for benefits is up nearly 10 percent on a year ago. (Foto:Paul White/AP/dapd)
Spanien Madrid Arbeitssuchende ArbeitslosigkeitBild: dapd

Die spanische Zentralbank betonte zwar, dass es sich bei ihren Zahlen für das erste Quartal 2012 lediglich um eine Schätzung handele. Doch ihre Tendenz sei unmissverständlich: Spaniens Wirtschaft schrumpft. Nach einem Rückgang von 0,3 Prozent im vierten Quartal 2011 und einem Minus 0,4 Prozent im ersten Quartal 2012 steckt das Land in einer Rezession.

Die Regierung in Madrid hatte zuvor in einer Schätzung sogar ein Minus von 1,7 Prozent vorhergesagt. Ministerpräsident Rajoy hatte seine Landsleute auf dieser Grundlage auf eine rigorose Sparpolitik eingeschworen.

Die Arbeitslosenzahlen werden steigen

Die Zentralbank hält einen Einbruch der Binnennachfrage für den entscheidenden Faktor bei der wirtschaftlichen Entwicklung. Zwar steige die Nachfrage nach spanischen Produkten im Ausland durchaus an, doch könne das den sinkenden Absatz in Spanien selbst nicht ausgleichen. Dabei bleibt die Arbeitslosigkeit weiterhin auf hohem Niveau: Die offizielle Erwerbslosenquote liegt derzeit bei knapp 23 Prozent. Noch, denn die Zentralbank erwartet keine Entspannung am Arbeitsmarkt.

dk/ (dapd/dpa)

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