Im Viertel al-Qosour in der syrischen Küstenstadt Baniyas herrscht tiefe Trauer. Bei Massakern von regierungstreuen Kämpfern verlor Maya Nasser ihren Vater und Onkel. Die Spuren der Gewalt sind noch sichtbar, und fast jede Familie in der Gegend hat Angehörige verloren. Maya beschreibt, wie sie nach dem Schock monatelang ihr Zimmer nicht verlassen konnte.
Heute engagiert sich Maya bei der Initiative YAMMI, die Kinder von Opfern unterstützt. Die Organisation, benannt nach drei getöteten Medizinstudenten, gibt ihr neuen Lebensmut. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen organisiert sie Aktivitäten für Kinder, obwohl sie kaum noch Vertrauen in das Land hat und plant, es zu verlassen. YAMMI hilft der Gemeinschaft, trotz des Massakers Hoffnung zu bewahren.
