Syriens Eisenbahn kämpft sich zurück: Nach 13 Jahren Bürgerkrieg sind viele Gleise, Lokomotiven und Bahnhöfe schwer beschädigt. Trotzdem versuchen Lokführer und Mechaniker, den verbliebenen Güterverkehr aufrechtzuerhalten und wichtige Lieferungen durchs Land zu bringen.
Zwischen improvisierten Reparaturen, fehlenden Ersatzteilen und veralteter Technik wird jede Zugfahrt zur Herausforderung. Auf der Strecke lauern Risiken, die Infrastruktur ist vielerorts marode. Gleichzeitig setzt die syrische Staatsbahn auf ehrgeizige Pläne: Ein neuer internationaler Schienenkorridor könnte künftig Waren und Öl von Saudi-Arabien über Jordanien und Syrien bis in die Türkei transportieren. Noch fehlen Milliardeninvestitionen, doch für viele Beschäftigte steht fest: Die Eisenbahn soll wieder zu einem Motor für Syriens wirtschaftlichen Wiederaufbau werden.
