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Thailand: Seltene Erden gegen Menschen

06:33

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Christiane Justus
22. April 2026

Myanmar ist einer der weltweit größten Produzenten von seltenen Erden. Nun klagen im Grenzgebiet zu Thailand Anwohner über verschmutzte Flüsse, Schwermetalle in Fischen und Reis sowie Gesundheitsbeschwerden.

Ein vergifteter Fluss bedroht Menschen und Lebensgrundlagen in Nordthailand. Der Kok‑Fluss, einst reich an Fisch, ist heute mit Arsen, Quecksilber und anderen Giftstoffen belastet. Fischer und Bauern berichten von Ernteausfällen, Hautkrankheiten und wachsender Angst um ihre Gesundheit. Wissenschaftler schlagen Alarm: Die gemessenen Werte liegen weit über den Grenzwerten. Der Verdacht richtet sich auf Minen für Seltene Erden jenseits der Grenze in Myanmar. Doch der Konflikt ist politisch heikel und bislang ungelöst. Die Sorge wächst, dass sich die Umweltvergiftung weiter ausbreitet – bis in das Mekong‑Gebiet.Thailand

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