1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Tote bei Angriff auf Militärposten

14. Juli 2014

Seit dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mursi durch das Militär im letzten Jahr nimmt die Gewalt in Ägypten zu. Bei einem Angriff auf einen Armeeposten im Sinai wurden mehrere Menschen getötet.

Soldaten der ägyptischen Armee, rechts Militärfahrzeug, Archiv (Foto: AFP)
Bild: STR/AFP/Getty Images

In Ägypten sind bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt auf der Halbinsel Sinai acht Menschen getötet worden. In Al-Arisch in der Nähe der Grenze zu Israel seien in kurzem Abstand mehrere Raketen eingeschlagen, teilte das Innenministerium in Kairo mit.

Die Geschosse hätten dem Stützpunkt gegolten, seien aber vor einem nahe gelegenen Supermarkt eingeschlagen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Insgesamt mehr als 30 Menschen wurden demnach verletzt. Militante Islamisten haben in der Vergangenheit wiederholt Stützpunkte der Sicherheitskräfte attackiert und Hunderte Soldaten und Polizisten getötet.

Kampf gegen die Regierung

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär im vergangenen Sommer hat die Gewalt in Ägypten deutlich zugenommen. Der dünn besiedelte Sinai mit seinen Touristengebieten am Roten Meer ist eine Hochburg islamistischer Aufständischer, die dort im Kampf gegen die Regierung seit Monaten regelmäßig Angriffe auf Polizei und Armee verüben.

Die Armee hatte vor einem Jahr den ersten frei gewählten Mursi gestürzt, nachdem wochenlang viele Tausende Ägypter gegen ihn protestiert hatten. Seither geht die Regierung massiv gegen die Muslimbruderschaft vor.

cr/SC (dpa, afp, rtr)

Den nächsten Abschnitt Mehr zum Thema überspringen