News kompakt: Trump kündigt Bau neuartiger Kriegsschiffe an
23. Dezember 2025
US-Präsident Donald Trump hat Pläne für eine neue Klasse von Kriegsschiffen für die Marine präsentiert. Die Baureihe werde seinen Namen tragen, sagte Trump bei einer Pressekonferenz auf seinem Privatanwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida. Die Schiffe der "Trump Class" würden länger, schneller, schlagkräftiger und damit die größten Schlachtschiffe der Welt sein, sagte der Republikaner im Beisein von Verteidigungsminister Pete Hegseth, Außenminister Marco Rubio und dem für die Navy zuständigen Staatssekretär John Phelan.
Zunächst sollen zwei der neuen Kriegsschiffe produziert werden. Sie sollen laut Trump in etwa zweieinhalb Jahren fertiggestellt sein. Die neuen Schiffe sollen mit Geschützen und Raketen ausgerüstet werden und auch noch nicht entwickelte Waffensysteme wie Lasersysteme und Hyperschallwaffen tragen können. Zudem könnten sie mit nuklear bewaffneten seegestützten Marschflugkörpern ausgestattet werden, hieß es.
USA drängen Venezuelas Staatschef Maduro zum Rücktritt
US-Präsident Donald Trump hat dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nahegelegt, sein Amt aufzugeben. "Ich denke, es wäre klug von ihm, das zu tun", sagte Trump vor Journalisten. Zuvor hatte bereits Heimatschutzministerin Kristi Noem Maduros Rücktritt gefordert. Die USA beschränkten sich nicht darauf, Schiffe abzufangen, sondern sendeten auch die Botschaft an die Welt, dass die illegalen Aktivitäten von Maduro nicht tolerierbar seien und er gehen müsse, sagte Noem dem Fernsehsender Fox News.
Die US-Armee gab unterdessen die Tötung eines weiteren mutmaßlichen Drogenschmugglers bei einem Einsatz im Pazifik bekannt. Seit September greift die US-Marine angebliche Drogenschiffe insbesondere vor der Küste Venezuelas und im Pazifik an. Dabei wurden bisher mehr als 100 Menschen getötet. Aus Sicht von UN-Menschenrechtsexperten verstoßen die USA damit gegen das Völkerrecht.
Kopenhagen reagiert verärgert auf US-Sondergesandten für Grönland
Nach der Ernennung eines Sondergesandten für Grönland durch US-Präsident Donald Trump hat Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen die Entscheidung scharf kritisiert. Im Sender TV2 bezeichnete er den Schritt als "völlig inakzeptabel" und kündigte an, den US-Botschafter in Kopenhagen ins Außenministerium einzubestellen. In einer schriftlichen Stellungnahme forderte Rasmussen die US-Regierung auf, die Souveränität Dänemarks zu respektieren.
Der neue Gesandte für Grönland, der Gouverneur des US-Bundesstaates Louisiana, Jeff Landry, erklärte im Onlinedienst X, er wolle daran mitwirken, Grönland zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen.
Syrische Soldaten und kurdische Kämpfer liefern sich Gefechte
Aus der syrischen Stadt Aleppo sind heftige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und kurdischen Einheiten gemeldet worden. Anwohner berichteten, dabei seien auch schwere Waffen eingesetzt worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SANA wurden zwei Zivilisten getötet und mindestens 15 weitere verletzt.
Das syrische Innenministerium teilte mit, kurdische Truppen hätten Sicherheitskräfte an gemeinsamen Kontrollposten in mehrheitlich von Kurden bewohnten Stadtteilen im Norden von Aleppo angegriffen. Die von der Kurdenmiliz YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte wiederum machten "mit der Übergangsregierung verbündete Gruppen" für den Angriff verantwortlich.
Thailand fliegt wieder Luftangriffe auf Kambodscha
Kurz nach dem Ende von Krisengesprächen zum erneut aufgeflammten Grenzkonflikt hat Thailands Armee nach kambodschanischen Angaben wieder Luftangriffe auf das Nachbarland geflogen. Das Verteidigungsministerium in Phnom Penh teilte mit, das thailändische Militär habe F-16-Kampfflugzeuge eingesetzt und Gebiete in den Provinzen Siem Reap und Preah Vihear bombardiert.
Die Angriffe erfolgten nur wenige Stunden nach Abschluss von Vermittlungsgesprächen des südostasiatischen Staatenbundes ASEAN. Dabei hatten sich Vertreter von Kambodscha und Thailand darauf verständigt, am Mittwoch bilaterale Friedensgespräche aufzunehmen.
Bewaffnete kidnappen in Nigeria fast 30 Menschen
Im westafrikanischen Nigeria sind 28 Menschen entführt worden, die auf dem Weg zu einer muslimischen Feierlichkeit waren. Die Betroffenen, darunter Frauen und Kinder, seien im Bundesstaat Plateau verschleppt worden, heißt es in einem Bericht der Behörden. Seit Jahren greifen schwer bewaffnete kriminelle Banden immer wieder in ländlichen Gebieten im Nordwesten und im Zentrum Nigerias an, um Menschen zu entführen und Lösegeld zu erpressen. Die Gangs haben ihre Lager in einem riesigen Waldgebiet, das sich über mehrere Bundesstaaten erstreckt.
Am Sonntag hatte das nigerianische Präsidentschaftsbüro die Freilassung von 130 im November aus einem katholischen Internat entführten Schülerinnen und Schülern bekanntgegeben.
se/pgr (dpa, afp, ap, rtr, kna)
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