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Trumps heikle Reise nach China

02:09

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Kerstin Schweizer
12. Mai 2026

Nach mehr als acht Jahren reist US-Präsident Donald Trump wieder nach China. Kann das Treffen Entspannung bringen?

China und die USA bleiben trotz jahrelanger Strafzölle und wirtschaftlicher Entflechtung eng miteinander verbunden, während Donald Trump erstmals seit über acht Jahren wieder nach Peking reist. Zwar ist Chinas Handel mit den USA um 20 Prozent eingebrochen, doch stark wachsende Exporte nach Afrika, Europa und Lateinamerika führten zu einem Rekord‑Handelsüberschuss von 1,2 Billionen US‑Dollar. Beide Seiten sind weiterhin aufeinander angewiesen: Die USA brauchen China als Exportmarkt und Lieferanten seltener Erden, während China besseren Zugang zu US-Hochtechnologie wie Computerchips sucht.

Trotz drastisch geschrumpften Handels bleibt das strukturelle Ungleichgewicht bestehen, weil China weiterhin deutlich mehr Waren in die USA verkauft als umgekehrt - und aktuell hat niemand Interesse an einer neuen Eskalation des Zollkonflikts. Experten bezeichnen das Treffen als "Gipfel des Risikomanagements" in einer Phase globaler Unsicherheit, die durch den Irankrieg zusätzlich verschärft wird. China könnte dabei sogar eine Vermittlerrolle übernehmen, denn die Wiederöffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus liegt im Interesse der gesamten Weltwirtschaft.

Diese Videozusammenfassung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz aus dem Originalskript der DW erstellt. Vor der Veröffentlichung wurde sie von einem Journalisten bearbeitet.

 

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