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Tschechien: Pläne für eine Lithiummine stoßen auf Widerstand

04:28

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Haris Jeelani Toogo
25. April 2026

Der tschechische Kurort Dubí lebt vom Tourismus. Doch hier wurde auch einer der größten Lithiumvorkommen Europas entdeckt. Die Abbaupläne für den Schlüsselrohstoff der Energiewende nähren Besorgnisse in der Gemeinde.

Im Kurort Dubí, einer kleinen Berggemeinde an der tschechisch‑deutschen Grenze, hat ein geplantes Lithium‑Projekt Streit entfacht. Die Region ist bekannt für seine saubere Luft, seinen Wald und Kurbäder. Doch auf dem Gebiet der Gemeinde wurde auch eines der größten Lithium‑Vorkommen Europas entdeckt. Der Rohstoff gilt als Schlüssel für die grüne Energiewende.

Laut dem Unternehmen Geomet soll der Lithium-Abbau neue Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum schaffen. Viele Anwohner sind jedoch besorgt. Sie fürchten negative Auswirkungen für das empfindliche Ökosystem. Die Natur erholt sich noch immer vom Jahrzehnte langen Kohleabbau in der Region.

Sorgen bereiten den Menschen auch mögliche Folgen für den Tourismus. Er ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region. Geomet betont zwar, alle Umweltauflagen einhalten zu werden. Doch die Debatte geht weiter – und wirft eine grundsätzliche Frage auf.

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