Unmut im Gazastreifen
17. November 2008
Während radikale Palästinenser Raketen Richtung Israel feuern, hält die israelische Regierung die Grenzen zum Gazastreifen geschlossen. Allein für Hilfslieferungen wurde die Blockade heute erstmals seit zwei Wochen geöffnet. Das lindert die Not im Gazastreifen allerdings nur geringfügig. Der Unmut auf beiden Seiten wächst – und der bis Dezember vereinbarte Waffenstillstand steht vor dem Scheitern.
Deutsch-Israelische Wissenschaftskooperationen
GIST - das steht für German-Israeli Year of Science and Technology - für das Deutsch-Israelische Jahr der Wissenschaft und Technologie 2008. Dieses Wissenschaftsjahr geht jetzt zu Ende. In Jerusalem findet die Abschlusskonferenz statt, an der auch die deutsche Bildungsministerin Annette Schavan teilnimmt. Ziel des bilateralen Wissenschaftsjahres war vor allem, die Zusammenarbeit von deutschen und israelischen Nachwuchswissenschaftlern zu fördern und damit lagfristig die Beziehungen in diesem Bereich zu stärken. Dabei reicht die Geschichte dieser Zusammenarbeit weit zurück. Dazu hat auch der Deutsche Förderkreis der Universität Haifa mit Sitz in Hamburg beigetragen, der die Universität seit 40 Jahren unterstützt - und damit auch den Dialog zwischen jungen Juden und Arabern nach vorne bringt. Vorstandsvorsitzende Sonja Lahnstein im Gespräch über die Stipendienprogramme des Förderkreises.
Syrien hofft auch Obama
Die Beziehungen zwischen Syrien und den USA sind seit Jahren angespannt. Vor zwei Wochen erreichten sie einen neuen Tiefpunkt, als US-Militärs mit Hubschraubern auf syrischem Gebiet nahe der irakischen Grenze landeten und syrischen Angaben zufolge acht Menschen töteten. Die Regierung von Präsident Baschar Assad schloss daraufhin das amerikanische Kulturzentrum und die amerikanische Schule in Damaskus. Dass sich das Verhältnis der beiden Länder wieder entspannt – das ist die Hoffnung vieler Syrer, seit Barack Obama zum neuen Präsidenten der USA gewählt wurde. Kristin Helberg berichtet.
Redaktion: Svenja Üing