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Obama im Land Mandelas

29. Juni 2013

Er war jüngst auf dem G8-Gipfel und er war in Berlin. Nun ist US-Präsident Obama auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs und in Pretoria eingetroffen - wo die Menschen um das Leben von Nelson Mandela bangen.

U.S. Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle Obama bei ihrer Ankunft in Waterkloof Air Base in Südafrika (Foto: rtr)
Bild: Reuters

Der zweitägige Besuch von US-Präsident Barack Obama in Südafrika ist weitgehend überschattet von der schweren Erkrankung des Nationalhelden und früheren Staatschefs Mandela. Diesen werde Obama nicht im Krankenhaus besuchen, teilte das Weiße Haus mit. Obama werde lediglich einige Familienmitglieder treffen.

Der US-Präsident ist zunächst mit seinem südafrikanischen Kollegen Jacob Zuma zusammengekommen. Dabei ging es vor allem um die Themen Entwicklung und Demokratie in Afrika. Im weiteren Tagesverlauf ist ein Treffen mit jungen Leuten an der Universität von Johannesburg geplant. Am Sonntag reist Obama nach Kapstadt weiter. Dort besucht er Robben Island, die Gefangeneninsel, auf der der Anti-Apartheid-Kämpfer Mandela viele Jahre inhaftiert war.

Obama in Südafrika

01:39

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Vor Obamas Ankunft gab es Proteste in Südafrika. Etwa 1000 Gewerkschafter demonstrierten in Pretoria. Auf Plakaten beschuldigten sie den US-Präsidenten der "Kriegsverbrechen". Für das Wochenende sind mehrere weitere Demonstrationen angekündigt.

Auftakt im Senegal

Die erste Station von Obamas einwöchiger Afrika-Reise war der Senegal in Westafrika. Der amerikanische Präsident sagte dem Land weitere Hilfen zur Förderung der Landwirtschaft zu. US-Regierung und private Unternehmen würden neue landwirtschaftliche Initiativen in der Region unterstützen, sagte Obama auf einer Veranstaltung des Programms "Feed the Future" in der Hauptstadt Dakar.

Dutzende senegalesische Bauern, Kleinunternehmer und Geschäftsleute kamen zu dem Treffen mit dem US-Präsidenten. Viele von ihnen sind stark von den dürftigen Getreideernten in der Sahelzone betroffen, die im Land die Einkünfte schmälern und für Mangelernährung sorgen. Die letzte Station seines Afrika-Aufenthalts ist das ostafrikanische Tansania. Begleitet wird der Präsident auch auf dieser Reise von seiner Frau Michelle und seinen Töchtern Malia and Sasha.

Nicht nur positiv: Reaktionen zu Obamas Besuch in SüdafrikaBild: DW/L. Schadomsky

ml/det (afp, rtr)

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