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Gesellschaft

Verletzte bei Fußball-Randale in Berlin

25. Februar 2017

Fußball-Gewalt und kein Ende: Vor dem Bundesligaspiel Hertha gegen Frankfurt gehen in Berlin Fans aufeinander los. Nach Medienberichten hatten sie sich im Internet zu einer Massenschlägerei verabredet.

Polizeieinsatz in Berlin
Polizeieinsatz in Berlin Bild: picture-alliance/chromorange/K.-H. Sprembe

Etwa 60 bis 100 Fußball-Fans von Hertha BSC und Eintracht Frankfurt haben sich in Berlin-Moabit vor dem Bundesliga-Spiel der beiden Teams am Abend eine Schlägerei mitten auf der Straße geliefert. Dabei seien Flaschen und andere Gegenstände geflogen, teilte die Polizei in der deutschen Hauptstadt  mit. Bei der Auseinandersetzung hab es auch Verletzte gegeben.

Nach Berichten der Online-Portale von Berliner Zeitungen wurden mindestens vier Personen verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Berliner Polizei sei rasch mit einem Großaufgebot vor Ort gewesen und habe etwa 50 Randalierer festgenommen, hieß es in den Berichten weiter. 

In der Nähe des Schauplatzes der Schlägerei befindet sich ein Treffpunkt der Hertha-Fanszene. Wie es in den Medienberichten hieß, haben sich die Hooligans über das Internet zu der Massenschlägerei verabredet. Bereits im Märtz 2016 war es laut "Tagesspiegel" im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg zu einer Massenschlägerei zwischen Fans von Hertha BSC und der Frankfurter Eintracht gekommen. 

Erst Anfang Februar hatte es am Rande des Bundesligaspiels zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig Krawalle gegeben. Dabei wurden mindestens sechs Leipziger Anhänger sowie vier Polizisten verletzt. Nach Polizeiangaben griffen Dortmunder Fans Besucher aus Leipzig, Unbeteiligte und Polizeibeamte unter anderem mit Steinen, Flaschen und Leuchtraketen an. Im Stadion waren zudem Plakate mit Gewaltaufrufen zu sehen.

wl/jj (dpa, Morgenpost, Tagesspiegel) 

 

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