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Video: Birma - Verzweifelte Lage
15.05.2008
15. Mai 2008
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Das Aufräumen in Rangun ist in vollem Gange
Manchmal gibt es auch in der nüchternen Nachrichtenwelt Meldungen, zu denen einem nur das Wort "zynisch" einfällt: Das Militärregime in Birma, das seiner notleidenden Bevölkerung seit zwei Wochen internationale Hilfe verweigert, rühmt sich heute des angeblich erfolgreichen Verfassungsreferendums: 92,4 Prozent der Menschen hätten Ja gesagt zu den politischen Wünschen ihrer Führung: die Wahlbeteiligung habe bei 99 Prozent gelegen. Weitere Bemerkungen dazu sind wohl nicht notwendig. Wir versuchen, so viel wie möglich über die wahren Nöte der Menschen zu erfahren - und haben hier den Bericht einer Reporterin, die tief ins Katastrophengebiet hineingedrungen ist, gemeinsam mit Hilfsorganisationen, die in Birma nahezu illegal arbeiten müssen.
Birma verweigert bis jetzt internationalen Helfern die Zusammenarbeit
Eine Zusammenarbeit mit internationalen Helfern verweigert das Regime in Birma bis jetzt - OHNE Zustimmung der Militärjunta Hilfsgüter ins Land zu bringen, halten die Vereinten Nationen aber auch nicht für den richtigen Weg. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon will nun mit dem gesamten südostasiatischen Staatenbund ASEAN bei der Organisation der Hilfsmaßnahmen enger zusammenarbeiten - und einen hochrangigen Vertreter persönlich nach Birma schicken: John Holmes, den Koordinator für humanitäre Angelegenheiten. Mittlerweile befürchtet die UNO 130tausend Todesopfer des Wirbelsturms. Der erste deutsche Hilfstransport ist inzwischen angekommen.
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