1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen

Wie Kunst Korallenriffen helfen kann

12:16

This browser does not support the video element.

Ulrike Sommer
22. September 2026

Tropische Korallenriffe sind durch den Klimawandel und die Verschmutzung der Meere bedroht. Forscher auf der ganzen Welt suchen nach Lösungen. Auch der Künstler Marco Barotti versucht, tote Riffe wieder zu beleben.

Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Obwohl sie weniger als ein Prozent des Meeresbodens bedecken, bieten sie Lebensraum für rund ein Viertel aller Meeresarten. Gleichzeitig sichern sie Nahrung, Einkommen und Küstenschutz für Millionen Menschen. Doch Klimawandel, marine Hitzewellen, Überfischung und Verschmutzung setzen den empfindlichen Ökosystemen massiv zu. Experten warnen, dass bis 2050 rund 90 Prozent der Korallenriffe zerstört sein könnten.

Der Medienkünstler Marco Barotti verfolgt deshalb einen ungewöhnlichen Ansatz: Mit künstlichen, per 3D-Druck hergestellten Riffen und Lautsprechern spielt er die Geräuschkulisse gesunder Korallenriffe ab. Die Idee dahinter: Viele Meeresbewohner orientieren sich an diesen Klanglandschaften. Studien zeigen, dass gesunde Riffgeräusche Fische anlocken und die Wiederbesiedlung geschädigter Lebensräume fördern können. Die Klangtherapie kann den Klimawandel nicht stoppen, könnte Korallenriffen aber helfen, sich schneller zu erholen und neue Bewohner anzuziehen.

Brasilien: Retter des Riffs

04:44

This browser does not support the video element.

 

Den nächsten Abschnitt Mehr zum Thema überspringen
Den nächsten Abschnitt Top-Thema überspringen

Top-Thema

Den nächsten Abschnitt Weitere Themen überspringen