Deutschland will den Schutz seiner kritischen Infrastruktur stärken, darunter Stromnetze, Flughäfen, Häfen sowie die Wasser- und Energieversorgung. Angesichts wachsender Sabotagegefahren setzen Unternehmen und Behörden zunehmend auf eine Kombination aus physischen Sicherheitsmaßnahmen, KI-gestützter Überwachung, Cybersecurity und neuen Technologien wie Anti-Drohnen-Lasersystemen von Start-ups wie Inleap Photonics, die Drohnen innerhalb weniger Sekunden außer Gefecht setzen können.
Umstritten bleibt die Finanzierung dieser Schutzmaßnahmen. Betreiber kritischer Infrastruktur fordern, dass die Kosten nicht allein von den Kunden in den betroffenen Regionen getragen werden, sondern teilweise von der Allgemeinheit beziehungsweise dem Staat übernommen werden. Gleichzeitig plädieren Branchenvertreter für strengere Regeln bei der Veröffentlichung sensibler Infrastrukturdaten, da frei zugängliche Informationen über Standorte von Umspannwerken oder Kraftwerken potenzielle Angriffsziele leichter auffindbar machen könnten.
