In Mexikos Bundesstaat Sinaloa tobt ein blutiger Machtkampf zwischen rivalisierenden Fraktionen des berüchtigten Sinaloa-Kartells. Die DW bekam seltene Einblicke in die Strukturen eines der mächtigsten Kartelle des Landes. Organisiertes Verbrechen und staatliche Institutionen sind mehr und mehr verflochten. Ein mutmaßlicher Auftragskiller schildert, wie das Kartell mordet, einschüchtert und nach eigenen Angaben politische Prozesse beeinflusst. Oppositionelle Politikerinnen berichten von Entführungen und Drohungen. Die Folgen für die Bevölkerung sind dramatisch: Familien suchen nach vermissten Angehörigen, Kinder wachsen mit Schießereien auf, und viele Menschen leben in ständiger Angst - eine Gesellschaft zwischen Gewalt, Misstrauen und Hoffnung auf Gerechtigkeit.
