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Wissenschaftskrimi - Ermittlungen im Museum

06:46

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11. Juli 2014

30 Jahre lang war in der Archäologischen Staatssammlung München eine Moorleiche ausgestellt - eine Attraktion, auch für die Fachwelt. Bis sich einer darüber wunderte, wie gut die Leiche erhalten war. Damit begann ein interdisziplinärer Wissenschaftskrimi.

Radiologen, Rechtsmediziner, Pathologen und die Spezialisten für nicht identifizierte Leichen und ungeklärte Todesfälle des Kriminaltechnischen Instituts des Bayerischen Landeskriminalamtes untersuchten die Mumie. Mit modernen High-Tech-Verfahren wie einer Isotopenanalyse und einer Computertomographie konnte schließlich geklärt werden: Die junge Frau war krank und starb eines gewaltsamen Todes. Und das keineswegs im Moor. Ermordet wurde die Inka-Frau vor 500 Jahren in Südamerika.

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