1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen
SportGlobal

Costa Rica macht die Gruppe E spannend

27. November 2022

Costa Rica überrascht mit einem Sieg gegen überlegene, aber ineffektive Japaner. Die "Ticos" verhindern damit den vorzeitigen Achtelfinaleinzug von Daichi Kamada und Co. und wahren gleichzeitig die eigenen Chancen.

Costa Ricas Stürmer Keysher Fuller (links) traf in der 81. Minute zum Sieg im zweiten Gruppenspiel der Mittelamerikaner gegen Japan.
Überraschung gegen Japan: Costa Ricas Keysher Fuller traf in der 81. Minute zum SiegBild: Francisco Seco/AP Photo/picture alliance

Costa Rica hat in Gruppe E mit einem Sieg über Japan für enge Verhältnisse gesorgt. Die Mittelamerikaner feierten nach der heftigen 0:7-Klatsche zum Auftakt gegen Spanien einen etwas überraschenden Erfolg gegen Japan, das seinerseits mit dem 2:1-Sieg über das DFB-Team am ersten Spieltag für eine Überraschung gesorgt hatte. 

Den umjubelten Siegtreffer für Costa Rica erzielte Keysher Fuller in der 81. Minute - ein echter Lucky Punch. Japan hatte sich nach Balleroberung selbst durch einen unnötigen Ballverlust in Bedrängnis gebracht, Costa Rica schaltete schnell und traf mit dem ersten Torabschluss überhaupt bei dieser WM gleich ins Schwarze. Beim sehenswerten Schlenzer von Fuller war Japans Torwart Shuichi Gonda wohl nicht ganz chancenlos, ließ den Ball aber in den Winkel passieren. Zuvor war Gondas Gegenüber Keylor Navas im Tor Costa Ricas stets aufmerksam und vereitelte die wenigen Chancen Japans in einem unterdurchschnittlichen WM-Spiel. "Wir haben alles gegeben und heute hat es gereicht", sagte Costa Ricas Celso Borges treffend im ZDF. 

Rückstand dieses Mal nicht gedreht

Japans beste Chance auf den Ausgleich hatte in der 88. Minute Daichi Kamada vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Doch wieder war Navas am Ende im Verbund mit seinen Abwehrkollegen da und hielt die "Null" für Costa Rica fest. Dieses Mal konnte das Team von Trainer Moriyasu einen 0:1-Rückstand nicht wie zuvor gegen Deutschland noch drehen. Aus Sicht von Ritsu Doan war gegen die Mittelamerikaner einfach nicht mehr drin. "Wir hatten nicht unser bestes Spiel und sind einfach nicht reingekommen heute", sagte der Offensivmann des Bundesligisten SC Freiburg nach der Partie im ZDF. 

Die Entscheidung: Japans Torwart Shuichi Gonda ist geschlagen, Yuki Soma kann nichts mehr ausrichtenBild: Darko Bandic/AP Photo/picture alliance

Zwar war die Niederlage gegen die "Ticos" ein kleiner Rückschlag, doch mit drei Punkten aus zwei Spielen haben die Japaner noch alle Chancen auf die vierte Achtelfinalteilnahme ihrer WM-Geschichte. Allerdings heißt der Gegner im letzten Vorrundenspiel am Donnerstag (20 Uhr MEZ) Spanien. Und auch Costa Rica ist wieder im Rennen um die K.o.-Runde. Mit einem Sieg gegen Deutschland wären sie definitiv in der Runde der besten 16 dabei.

David Vorholt Redakteur, Reporter und Autor in der DW-Sportredaktion
Den nächsten Abschnitt Mehr zum Thema überspringen