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Fokus Europa am 02.12.2008 um 17:15 UTC

2. Dezember 2008

Warum der Zeitplan für die Reduzierung der Emissionen ins Stocken gerät, wie die Stimmung in Georgien ist und wie die Situation der Flüchtlinge in Europa aussieht – diese Themen und mehr in der Sendung.

Hunderte Volkswagen- Neufahrzeuge stehen auf einem Abstellplatz (17.02.2008/dpa)
Die EU hat einen Kompromiss für Neuwagen ausgehandeltBild: AP

Seit dieser Woche tagt im polnischen Posen die Weltklimakonferenz, um ein Nachfolgeabkommen des Kyotoprotokolls vorzubereiten. Das wichtigste Ziel ist, die CO2-Emissionen weltweit zu verringern. Die Europäer galten dabei bislang als Zugpferd. Doch der jüngste Kompromiss, den die EU für die Emissionen von Neuwagen ausgehandelt hat, sieht Verzögerung im Zeitplan vor. Einzelheiten fasst Peter Heilbrunner für Fokus Europa zusammen.

Weitere Themen der Sendung am 2.12.2008 um 22:15 UTC:

Kritik am EU-Kompromiss kommt erwartungsgemäß von den Umweltverbänden und den Grünen. Aber was hält der deutsche Europaparlamentarier Matthias Groote von der sozialdemokratischen Fraktion von dem Kompromiss? Im Interview mit Fokus Europa antwortet er auf die Frage, ob der Klimaschutz ausgebremst ist.

Seit dem Krieg im Kaukasus im vergangenen Sommer sind die Beziehungen zwischen der NATO und Russland angespannt. Die Zusammenarbeit wurde damals auf Minister- und Botschafterebene eingefroren. Eine Folge des Krieges ist auch die Diskussion, ob Georgien Mitglied des transatlantischen Bündnis werden soll und wenn ja, wie schnell. In Brüssel beraten derzeit die Außenminister der NATO-Staaten darüber. Über die Stimmung in Georgien berichtet Gesine Dornblüth für Fokus Europa.

Es gibt viele Gründe, warum ein Mensch seine Heimat verlässt und sich in einem anderen Land niederlässt. Das kann einfach Neugier und Abenteuerlust sein, in vielen Fällen ist es aber wirtschaftliche Not. Mehr als 70 Millionen solcher Einwanderer leben inzwischen in Europa. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Genf hat an alle Staaten appelliert, trotz der globalen Wirtschaftskrise ihre Grenzen für Einwanderer geöffnet zu halten. Pascal Lechler berichtet für Fokus Europa.

Die meisten Einwanderer in Europa lassen sich in Deutschland, Großbritannien und Spanien nieder. Auf der iberischen Halbinsel wurden laut Statistikamt Eurostat im Jahr 2006 rund 800.000 Migranten gezählt. Manche von ihnen sind als Minderjährige ins Land gekommen, zum Teil auch illegal. Für sie gibt es spezielle Hilfe bei der Eingliederung. Katrin Russ hat ein Zentrum für jugendliche Immigranten für Fokus Europa besucht.

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