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Zwei Mini-Atomgeneratoren in Georgien vermisst

25. Januar 2002

– Drei Einwohner nach Fund eines Generators verstrahlt

Tiflis, 25.1.2002, SAKINFORM, russ.

Die georgischen Rechtsschutzorgane und Mitarbeiter des Ministeriums für Umweltschutz suchen auf dem Territorium des Landes bislang erfolglos nach zwei Mini-Atomgeneratoren, die Anfang der 80er Jahre zur Versorgung von Relaisstationen eines Kommunikationssystems beim Bau der Ingur- und Chudon-Wasserkraftwerke im Westen Georgiens genutzt wurden.

Umweltministerin Nino Tschchobadse erklärte vor Journalisten, Anfang der 80er Jahre seien aus Narva acht solche Generatoren mit radioaktivem Strontium-90 nach Georgien gebracht worden. Sechs von ihnen seien lokalisiert worden. Der letzte sei in den Bergen des Bezirks Zalendschich von drei Einwohnern gefunden worden, die als Folge der Berührungen mit dem beschädigten Generator hohen Strahlendosen ausgesetzt gewesen seien.

Der Ministerin zufolge gibt es keine Informationen über die zwei restlichen Generatoren, die seinerzeit vom KGB der UdSSR nach Georgien gebracht wurden. Ihr Standort sei streng geheim gehalten worden. (MO)