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Zyklon "Garance": Höchste Alarmstufe auf Insel La Réunion

28. Februar 2025

Mit Windböen von mehr als 200 Stundenkilometern ist der Zyklon "Garance" über die französische Insel La Réunion gefegt. Die knapp 900.000 Einwohner sollen weiter in ihren Häusern bleiben.

Hohe Wellen peitschen auf La Réunion und brechen sich an einer Mauer, hinter der Autos und Bäume zu sehen sind
Zyklon "Garance": Hohe Wellen peitschen auf La Réunion Bild: Richard Bouhet/AFP/Getty Images

"Garance" traf im Norden auf das Überseeterritorium Frankreichs im Indischen Ozean östlich von Madagaskar und verließ die Insel Richtung Südwesten. Der tropische Wirbelsturm löste massive Überschwemmungen aus. Einwohner veröffentlichten in den sozialen Medien zahlreiche Fotos und Videos von unter Wasser stehenden Straßen, umgestürzten Bäumen und abgedeckten Dächern.

Der in Saint-Denis auf La Réunion geborene französische Politiker Younous Omarjee stellte im Kurznachrichtendienst X entsprechende Bilder und Videos ein.

Bei einem Drittel der knapp 900.000 Einwohner von La Réunion fiel die Stromversorgung aus, wie die Behörden mitteilten. Etwa 100.000 Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser.

Behörden warnen vor Starkregen

Die Bewohner der Insel wurden aufgefordert, weiterhin dort zu bleiben, wo sie sich vor dem Zyklon in Sicherheit gebracht haben. Es gebe nach wie vor extrem starken Regen, der für weitere heftige Überschwemmungen sorgen könnte.

Der Airport auf La Réunion bleibt geschlossen. Auf der rund 225 Kilometer nordöstlich gelegenen Insel Mauritius öffnete der Hauptflughafen inzwischen wieder. Seit Mittwoch hatten die Behörden beider Inseln, die bei Touristen sehr beliebt sind, Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem herannahenden Zyklon getroffen.

se/wa (afp, rtr, X)